Ins Offene Folge 23 - Sprung ins Glück
Shownotes
[Linkbeschreibung](http://www.jakobnacken.de)](http://www.dietlinde-ellsaesser.de))
Transkript anzeigen
00:00:07:
00:00:09: Spontane Gedanken-Junglage mit Dietlinde Elsässer
00:00:15: und Jakob Nacken.
00:00:30: Madame El-Sassard.
00:00:32: Oh je, Herr Nacken!
00:00:33: Madame
00:00:34: Del Sass?
00:00:35: Der Sass, ja ich bin eine der Sasserin.
00:00:38: Herzlich willkommen.
00:00:40: schön dass Sie sich wieder mal hier bei mir eingefunden haben zu einem intimen persönlichen Gespräch in virtueller Anwesenheit einer nicht weiter definierten Öffentlichkeit.
00:00:51: Ja das ist sehr schön in Ihrem kleinen Kellerchen zu sitzen und zu wissen draußen Jagd Das September-Blau den Tag.
00:01:01: Ja, es ist September... ...zwei-tausendzechsundzwanzig.
00:01:05: Ich habe mal geschaut unser letzter Podcast, den wir veröffentlicht haben war noch Ende... ...Zweitausendzwanziger.
00:01:12: Ach
00:01:12: ja dann ist ja die Zeit gekommen!
00:01:13: Wir haben
00:01:13: ein ganzes Jahr übersprungen.
00:01:15: Ist doch schön überspringen ist so ein schönes Wort.
00:01:18: Überspringen und an einen Jungs gelassen und wieder landen in diesem schönen Hobby Musikraum.
00:01:28: Danke für die Einladung!
00:01:30: Ja, aber ich denke jetzt sollten wir wieder ein bisschen regelmäßiger unseren zahlreichen Fans dieses Freude zu teilwerden lassen unsere wichtigen Gedanken zu teilen.
00:01:41: Ich finde da muss man sich öffnen.
00:01:42: Ins Offene
00:01:42: ist unser Workshop nicht Podcasts ist das Wort.
00:01:47: sagen, weil es wird ja auch gehörmäßig.
00:01:49: Für mich
00:01:49: ist es immer ein Workshop mit Ihnen Frau Elsäß hat, weil ich immer wahnsinnig viel lerne, wenn sie den zu tun haben.
00:01:55: Ihre Weisheit kommt ja auch oft so zwischen den Zeilen plötzlich hindurch wo man sie oft nicht vermutet?
00:02:03: Ja da bin ich auch überrascht dass da noch vieles liegt.
00:02:07: Das wäre jetzt recht mal eine Frage wie ist das also?
00:02:10: wieviel von dem was Sie sagen überraschst Sie selbst?
00:02:14: Manches wenn ich mir zuhör Wenn ich jetzt ganz bei den Menschen bin, die mir zu hören dann kann ich manchmal am Schluss wenn ich fertig bin überlege was habe ich denn gesagt?
00:02:26: Weil ich spreche manchmal ohne dass ich nebenher denke.
00:02:30: Wo kommt dann das gesprochene her?
00:02:32: Das kommt aus der inwendigen Mittigkeit.
00:02:36: Aber schon aus Ihnen selbst.
00:02:37: oder ist es etwas, was da durch Sie spricht?
00:02:39: Sind sie auch als Medium-Sozial?
00:02:41: Ja, es könnte ausscheiden dass er so auf mich spricht weil ich nehme ja immer die Energie im Raum mit und die Gesichter und die Luft, die Temperatur auch den Raum spricht.
00:02:52: wenn man schon reinkommt und er ist leer, merkt man schon ah da ist wenig Bewegung oder wenig glüftet worden.
00:03:00: andere Energie, wie wenn man irgendwo neiget, wo Durchzug ist und da drin Leid sitzt.
00:03:05: Die auch durch Zug im Kopf hin und ganz offen sind oder ob der Leid sitzt die nur für ihr Geld was wählt das ist verschieden und dementsprechend kommen dann bei mir Sachen, wo ich auch mal mal selber überrascht bin aber auch Sachen, die ich im Nachhinein schon weiß dass sie das schonmal gesagt haben.
00:03:25: Ah ja.
00:03:26: Schnitt alles frisch es sind auch Sachen die wieder passen.
00:03:30: Ja, das ist ja auch viel nachhaltiger.
00:03:32: Man muss ja auch Dinge wieder mehrfach verwenden.
00:03:34: Das ist ja schade, wenn man das immer gesagt hat... Ich meine, ich kenne es ja von ihr!
00:03:38: Vor allem weil sie nicht
00:03:38: alle gehört haben.
00:03:39: Und wie oft hat man zu mir als Kind gesagt?
00:03:41: Wie oft muss man so das Snow sagen?
00:03:44: Ja und doch will man ja nicht immer die gleichen Platten hören also sozusagen immer wieder auch frische Dinge.
00:03:53: und deswegen haben wir jetzt ein ganz frisches Konzept hier für unser Podcastle.
00:04:00: Das
00:04:02: ist immer so, dass Leute von Auswärts denken.
00:04:04: Wir sagen zu allem Le.
00:04:06: Ich sage Pottkästchen.
00:04:07: Das Wort habe ich jetzt zum ersten Mal im Mund
00:04:10: und
00:04:10: es fühlt sich sehr fremd an.
00:04:11: Ja weil's halt so ein auch ...
00:04:13: Die denen dann sagt Podcast das isch auch ein schwäbischer Klang
00:04:17: aber
00:04:17: nie Le Pottkästchen!
00:04:19: Und mir war dort immer ausgemacht mit Le.
00:04:21: dabei sag ich selber So gut wir kommen Le Hükschens heißt der Verheberle, da muss ja das Le sagen zum Nachnamen.
00:04:31: Aber wenn dann sagen sie schon le und nicht chen.
00:04:34: Le, hat der Häuschen auch häberlich ein Häberchen?
00:04:37: Ja aber wenn es jetzt auch ein... Ein
00:04:40: Stückchen,
00:04:40: das ist noch ein Stückchen.
00:04:42: Einer sage ich auch stiegliche Kurche ja, das stimmt!
00:04:44: Dann sind Sie aus der le Kultur?
00:04:47: Ich bin
00:04:47: schon aus dem le Land.
00:04:48: Und ich bin aus der chen Kultur oder auch schi im Kölschen.
00:04:53: ne
00:04:57: Das sind so die Klangmuster, die man so mitkriegt.
00:05:00: Ja auf jeden Fall wie auch immer wir da klanglich uns unterscheiden kommen wir ja doch gedanklich immer wieder zusammen und haben jetzt heute jeder Themen mitgebracht.
00:05:13: Frau Esessa,
00:05:14: ich
00:05:14: bin hoch gespannt.
00:05:15: Über was wollten Sie denn mit mir heute gerne mal sprechen?
00:05:18: Ich
00:05:19: habe
00:05:19: eine Frage mitgebracht und ist sehr breit gestreut natürlich.
00:05:24: Was bedeutet für Sie Glück?
00:05:26: Oha!
00:05:30: Sollte ich das jetzt einfach direkt beantworten?
00:05:31: Ja ja, ich frage Sie mal, war es Ihnen da dazu einfach?
00:05:33: Also was bedeutet für sie Glück?
00:05:38: Es ist ein Empfinden, ein Gefühl.
00:05:40: Das ist etwas, was in mir ... spürbar ist und das glaube ich weniger von äußeren Umständen abhängt als man das so allgemein oft glaubt, sondern was sich eher sehe als eine innere Ausgewogenheit der Energien die dann in in einen harmonischen Austausch mit der Umwelt tritt.
00:06:10: Also dieses Gefühl, es hat glaube ich viel mit Harmonie zu tun und mit Energie die einfach erstmal auch vorhanden sein muss damit sie sozusagen aktiviert werden kann also ist gibt Ich kenne auch so Phasen von mir im Leben wo ich dann irgendwie eher eine Erschöpfung oder Missmutigkeit oder Greiztheit rein rutsche Wo ich dann denke okay in dem Moment ist es relativ egal was um mich herum passiert, dann fehlt manchmal diese Durchlässigkeit überhaupt für das Glück und andererseits kann es eben sein dass irgendwie gar nichts weiter ist.
00:06:52: Dass ich einfach denke ich mache mir jetzt mein Frühstück und es wird aber ein Glück spürbar weil es gerade in einem Einklang ist und mein inneres bereit ist dieses dieses Geschehen mit Glück anzureichern.
00:07:12: Also dann hat es auch was mit Zufriedenheit zu tun?
00:07:16: Ja, Zufredenheit ist ja so ein bisschen die etwas gemütlichere Schwester des Glücks würde ich sagen, die sich so ein wenig mehr zurücklehnt und weniger...
00:07:31: Sprudelt!
00:07:32: Weniger sprudelt.
00:07:33: auch ein bisschen weniger Power hat sozusagen.
00:07:36: Ich finde dieses Glück, also das kann nicht zumindest so dass es auch so...dass es manchmal dann so wellenartig durch den Körper sich ergießt geradezu.
00:07:48: Ja und findet das in
00:07:49: die Extremitäten rein?
00:07:51: Auch so die armen Innenseiten sind da beteiligt.
00:07:54: Ganz haut Gefühl.
00:07:55: Ist das ändert dann wenn sie erläutern mit sich oder ist das änder in Menschengruppen sind oder in der Natur.
00:08:07: Oder wo findet dieses Grippeln und dieses Sprudel statt?
00:08:15: Das können glaube ich schon ganz unterschiedliche Momente sein, sowohl gerade dieses körperliche Empfinden was ich beschrieben habe das tritt relativ verlässlich ein wenn mich im Meer befinde.
00:08:35: Also, im Meerwasser?
00:08:36: Im Meerwasser!
00:08:38: Im Salzwasser.
00:08:40: und je länger die Zeit her ist, dass ich das letzte Mal im Salzwassab war, desto verlässlicher und sicherer ist dann dieses Gefühl in mir.
00:08:51: also Ich merke... Das Meer gibt es mir... macht sich wirklich... weshalb ich ja auch irgendwo so im Hinterkopf die Vorstellung hab warum Ich eigentlich noch nie mal längere Zeit wirklich am Meer gelebt habe.
00:09:04: Ja, vielleicht
00:09:05: ist es dann gar nicht so viel Glück weil es immer ist.
00:09:08: Vielleicht
00:09:08: heißt
00:09:09: auch in dem Fall Glück etwas Seltenes.
00:09:14: Es ist etwas Rades was man schätzt und als Seltenheit... Vielmehr schätzt das, wenn man jetzt jeden Tag da reinkehlt ins Wasser.
00:09:23: Und aber eben nein, Gott!
00:09:25: Man kennt jede Morgen ... Nein, aber man ist ja mit so viel anderem Sachbeschäftig wie der Elbler auch.
00:09:30: Der kennt ja auch oft knows in Natur.
00:09:32: Aber so nah die Natur ist, so wenig glaubt man in sie weil man das dann vergisst.
00:09:40: Ja und genau, also Natur ist glaube ich grundsätzlich... glücksfördernd.
00:09:45: Aber ich finde es natürlich jetzt sehr interessant und sehr angenehm, dass sie so eine Sprudeligkeit in sich drin haben die immer wieder wenn sie mit sich selber oder sonst wo voranwendig kommt und nicht unbedingt jetzt von mir abhängig ist aber dort Das ist
00:10:02: dann natürlich schon außen um mich herum.
00:10:04: Da
00:10:04: weiß man dann schon, wenn ich da neigang.
00:10:07: Ich freu mich, ich habe vorher schon ein Glücksgefühl vor den Eingang weil ich weiß gleich wird es noch schön.
00:10:12: Wahrscheinlich
00:10:12: so.
00:10:13: ja das ist doch
00:10:14: schön.
00:10:15: Ja wie ist es bei Ihnen?
00:10:17: Mit dem Glück?
00:10:20: Ja das ist auch ähnlich.
00:10:22: Es ist auch ein sprudeliges Gefühl der Freude kommt, wenn ich mit mir erläutert bin oder wenn ich zum Beispiel Musik höre von früher.
00:10:33: Nählich habe ich von Stevie Wonder Superstition.
00:10:40: Da kriege ich Speichelfluss und muss sich aufstehen und mich bewegen.
00:10:43: Und da bin ich so glücklich dass in meinem hohen Alter das ich ja nun auch in mir trage dann so lust habe meinen Körper zu bewegen und diese Musik zu genießen.
00:10:56: Wunderbar.
00:10:56: Und da denke ich, hoffentlich hebt das noch lange und ist es nur lang so dass mich dann dieser Schwung in wenn dich in Bewegung
00:11:07: bringt.
00:11:08: Ja ja Schwungen.
00:11:12: Schwungen ne?
00:11:13: Schwungfall gehen wir einfach mal weiter.
00:11:18: Ich habe auch ein Thema auf meinem Teller was eben auch eine ganz ähnliche Richtung geht und auch ähnlich groß ist weil es mich gerade interessiert und das ist aber ganz ein gemeintes Thema Gefühle.
00:11:32: Was dann eben nicht, also Glück ist ja sozusagen ein Gefühl oder Glückfreude ist da auch noch mehr dran.
00:11:39: Das ist ja auch schon etwas was zum einen natürlich jeder eigentlich fast alle wünschen Aber trotzdem auch nicht alle immer so gut zeigen können.
00:11:52: Also auch da fällt es schon manchen schwer.
00:11:55: Noch viel schwerer, finde ich wird's aber ja für viele bei anderen Gefühlen.
00:12:02: Wie geht es Ihnen damit wirklich Ihre gefühle echte Gefühle zuzulassen und womöglich gar auch sichtbar werden zu lassen?
00:12:16: Also für mich kann ich sie zulassen.
00:12:19: Es sind natürlich ganz liebenswert, die, sagen wir mal, schönen Gefühle.
00:12:28: Wie Sie gerade gesagt haben der Freude des Glücks, der Zufriedenheit, ich darf doch diese Schöpfung laufen.
00:12:39: Das sind alles Gefühle, wo ich dann denke, das ist schön.
00:12:42: Das zu fühlen, das macht mich so reich!
00:12:45: Das macht in mir eine Fülle, bei der ich von außen gar nicht wirklich abhängig bin, dass jetzt jemand kommt und es noch mal anreichert.
00:12:55: Das was ich da drinnen fühlen darf, ist schon so viel, dass ich das manchmal alleine gar nicht aushalte weil ich so überaus überschwappt.
00:13:05: Und dann gibt es natürlich die Gefühle der Traurigkeit, der Enttäuschung.
00:13:09: Das ist ja auch ein Gefühl aber ich finde das eine lässt sich nicht erleben ohne das andere.
00:13:16: Ich freue mich dann auch mal wenn ich richtig so heulen kann Aber das mache ich nicht so extrem für andere Menschen wie dass ich das Gefühl der Freude zulasse Weil dieses Heulen, dieses Weinen um etwas, wege etwas... ganz intim privates.
00:13:38: Ich weiß auch nicht warum das sich so ergeben hat, aber das ist so.
00:13:41: Das mache ich lieber mit mir alle als dass ich es mit jemand anderes teile.
00:13:47: An andere Gefühle kann ich leichter teilen oder auch Wut und Enttäuschung oder Zorn gibt's ja auch wenn dann manchmal innen sich der Vulkan zusammenfindet und dann steigt da sowas hoch.
00:14:02: Ich liebe das Gefühl gar nicht.
00:14:05: Warum soll ich denn das zeigen?
00:14:07: Also, wo ich auch manchmal in die Gefühle neige will.
00:14:12: Die sind ja dann oft schon ausgemacht.
00:14:13: Ich bin enttäuscht.
00:14:14: Wege!
00:14:15: Ich bin sauer.
00:14:16: Weger!
00:14:17: Und er denkt, nein du kriegst mich jetzt nicht.
00:14:20: Ich will doch da jetzt nicht in der nächsten Stunde schlecht drauf sein.
00:14:24: Bloß wege!
00:14:26: Da finde ich es dann selber, dass ich langweilig länger mache zu sein.
00:14:31: Weil das mich total abtörend.
00:14:34: Ich denke, es ist jetzt wie wenn ich was Schlechtes esse da hätte und hinter drei spucken müsste und schlecht drauf wäre weil die schlecht gegessen haben und weil ihr jetzt spucken musst.
00:14:42: Und so geht's dann auch mit den Gefühlen wo ich viel mehr da drin gar nicht wohne.
00:14:46: Dann denke ich ach jetzt gehe ich schau' können.
00:14:50: Und dann schaue ich sie so weg, wenn eine Schaukel in der Neu ist.
00:14:55: Wäre das genug beantwortet?
00:14:59: Die Angst haben wir noch gar nicht erwähnt.
00:15:00: Ach Angst, ja Angst ist auch ein Gefühl.
00:15:03: Ja da hatte ich mal eine lange Phase in meinem Leben Da hatte ich ganz viel Angst Und wenn ich da nicht den Mut gehabt hätte durchzugehen Durch diese Panikattacken die ich ja dann hatte über viele Jahre Auch auf der Bühne Ich weiß nicht wo ich jetzt sitze würde Ich habe die Angst gelernt Einzulader In mir auf dem Stuhl zu sitzen Weil er die kehrt zu mir Die sitzt da, weil die ist aus Erlebnissen.
00:15:32: Aus kindlichen Zeiten.
00:15:35: Ja.
00:15:36: Die ist auf meiner Festsplatte.
00:15:38: Die kann ich nicht rausmachen aber ich kann sie einladen und sagen jetzt hat er mich und sie ist nie wieder so aufblubbt dass sie mich so gefährdet hätte oder so blockiert das sich nicht.
00:15:52: Sie ist mir eher zu freundin war Die eigentlich mir so genutzt hat, wenn ich nicht durch die Angst durch wäre.
00:16:00: Wäre ich nicht erstarrückt und die, die ich heute bin?
00:16:04: Also war die Angst für mich nutzvoll, sonst wäre ich gar nicht weitergewachsen!
00:16:10: Also ist sie mir jetzt fast eine Freundin und ich kann mal sagen Gut dass du da wirst, weil das fahren richtige Kändchen hast wir da Anbote, wo ich denke habe.
00:16:19: Ich verdurste, ich verhungere.
00:16:20: Ich gehe kaputt da drin und dann war das Licht dahinter.
00:16:26: Und dann war ich anders wie vorher innen.
00:16:31: Das maget andere vielleicht nicht so aber ich.
00:16:34: Und das finde ich dann jetzt im Nachhinein eben so interessant dass die Angst mir fast zu freuen dient wird.
00:16:48: Wahnsinniges, gewittersichtsamer Brut.
00:16:52: Egal aus oder in der Natur unter Menschen... Da bin ich da ganz entspannt und denke, da komme ich irgendwie durch.
00:17:04: So war das!
00:17:09: Und ich würde allen raten.
00:17:11: Ich weiß, Ratschläge sind auch Schläge.
00:17:15: Aber ich würde wirklich... Ja, ich tue mich da mal schwer.
00:17:23: Ja, aber ich kann nur sagen alle Leute die das hören und irgendwo ihre Ängste haben vor etwas.
00:17:32: Die einzige Chance ist durchzugehen!
00:17:36: Nicht so viel quatschen nicht so viel grübeln nicht soviel drüber nachdenken noch mal rumbauen woher kommt so herkommt warum wieso?
00:17:44: es bringt nichts sie isch da nimm sie an der hand und geh doch du wirst ein wahres Glück erlebe, es wird besser.
00:17:54: Das kann ich wirklich
00:17:55: bestätigen.".
00:17:56: Ja und das ist doch auch letzten Endes mit allen Gefühlen so.
00:17:59: also ich glaube dass... Also zumindest auch meine Erfahrung, dass irgendwie Gefühle halt einfach gefühlt werden wollen sozusagen.
00:18:08: Ja vor Anstatt man halt angst wird die ist nicht so angenehm wie verliebt
00:18:13: sein?
00:18:13: Also ich meine, was will ich?
00:18:15: Ich wollte vielleicht auch vom Verliebt sein Angst.
00:18:17: Oder das kann sich dann ja noch wechselseitig, die sind ja dann noch miteinander irgendwie so verknüpft, dass ich dann eigentlich eine große Traurigkeit in mir habe.
00:18:24: und da hab' ich aber eigentlich eine Angst vor meiner Traurigkeiten.
00:18:26: und dann habe ich schon wieder mit der Angst erst mal zu sagen.
00:18:27: Ja, aber haben Sie nicht.
00:18:28: Und dann werde ich von mich auf nüttenebene noch... wütend darüber, dass ich jetzt Angst habe.
00:18:33: Das meine ich.
00:18:33: es gibt diese ganzen Verknotungen von verschiedenen.
00:18:36: Ja sicher aber hatten Sie mal so richtige tiefe Angstphasen über eine lange Zeit die sie wirklich so gehemmt haben?
00:18:46: Also das was Sie da beschrieben haben in so einer Intensität hab' ich das glücklicherweise nie erfahren müssen.
00:18:58: Ich kenne's eher und glaube ich so auch wieder so ein kleiner Verwandter der Angst, der Unsicherheit.
00:19:07: Also dieses sich nicht so recht der Sache nicht trauen, zweifeln... Das ist was für mich also jetzt wenn wir mal gerade Sie haben es ja in Bezug auf diese Persönlichkeitsentwicklung und auch den Weg auf der Bühne beschrieben.
00:19:33: Und da ist das bei mir, glaube ich eher so ein Kontrahent gewesen dieses Unsicher sein was dann eben damit einhergeht dass ich denke es gäbe irgendein richtig wie ich's machen soll Wie es damit gut ist damit Ich sozusagen es richtig mach Was einen immer wegbringt von dem Wer bin ich denn eigentlich?
00:20:02: Also was kommt denn eigentlich authentisch aus mir raus, weil es sozusagen da nicht die Sicherheit ist.
00:20:07: Mach's doch so wie du es fühlst, weil dann immer eine Suchbewegung im Außen ist nach einer Orientierung, die mir sagt ja is gut mach weiter so.
00:20:21: und
00:20:24: das selbstvertrauen was dem gegenübersteht wenn ich mehr selbst vertraue kann ich einfach aus meinem Selbst heraus?
00:20:30: Ja, aber da ist ja wahrscheinlich eine Wertigkeit in ihnen die sie blockiert.
00:20:34: Also das ist richtig oder falsch.
00:20:36: Es ist ja wie... Wer ist der Lehrer, die Kamera, die mich beobachtet und sagt nochmal falsch, noch mal falsch?
00:20:44: wer ist es außen?
00:20:46: Und wie sind Sie denn aus dieser Blockade und aus dieser Unsicherheit rausgefahren?
00:20:56: Also für mich war da der entscheidende, also ich bin wahrscheinlich auch.
00:21:03: Genauso wie sie ist es für mich das auch.
00:21:05: nach wie vor sitzt die noch da irgendwo und ist auch ein Kind.
00:21:13: Also kommt von irgendwo früher wo die gespeichert ist und man weiß okay dass ist ein Teil meines Wesens Und ich muss nur dann auch eben dafür sorgen, dass sie nicht größer sich macht als sie eigentlich
00:21:30: sein müsste.
00:21:31: Der Weg war aber der.
00:21:33: noch mal zu dieser Frage.
00:21:35: Für mich ein wichtiger Schritt ist der weil diese Unsicherheit führt ja dazu das man sich zurückzieht und dass man sich klein macht und sich bremst so.
00:21:48: Das ist was jetzt bei mir... Irgendwie als relativ großen Menschen.
00:21:54: Und wie viele Leute irgendwie denken so, was echt?
00:21:57: Wieso?
00:21:57: aber es ist ein total... Es ist ein Mechanismus der geht bei mir dann relativ schnell.
00:22:01: oder das ist vielleicht falsch oder nicht richtig.
00:22:04: Dann halte ich lieber die Klappe und sage nichts.
00:22:06: Dann mache ich nix.
00:22:07: Dann gehe ich auf Distanz zu allem und zur Welt und ziehe mich irgendwohin zurück.
00:22:15: Das habe ich irgendwann angefangen mal auszuprobieren.
00:22:19: Wie ist es wenn ich das eben umdreh wenn ich sozusagen dann merke, okay da ist jetzt eine Unsicherheit und jetzt gehe ich aber trotzdem.
00:22:32: Also geh ich da gerade aus.
00:22:34: Aber das
00:22:35: ist ja ähnlich.
00:22:36: Genau es ist eigentlich ganz ähnlich zu sagen anzuerkennen
00:22:40: du hast es und es ist da um dir den Sprungbrett zu bieten und das finde ich so interessant.
00:22:46: ein Gefühl die mir so negativ beschreibt sie sind eigentlich ein Sprung Brett weil sie da sind hat man eine Aufgabe.
00:22:55: Und hat man was, was ja auch gebraucht wird gerade auf der Bühne?
00:22:59: Da kann ich nicht dauernd Angst haben!
00:23:00: Es gibt ja Schauspieler die wegen Panikattacken dann diesen Beruf aufgeben... ...auf der Theaterbühne oder als Komedien.
00:23:08: und interessant ist wer geht durch und wer gibt auf?
00:23:13: Weil es ist eigentlich eine Hilfe das zu haben weil dann kann man noch weiterkommen und sagen also okay aber nee, aber ich will.
00:23:24: Genau und dann liefer habe ich mich ja auch irgendwie konsequent gerade eben auf der Bühne immer wieder den Situationen ausgeliefert wo es dann drum ging.
00:23:32: Ja jetzt mach' aber!
00:23:33: Also es gibt jetzt keine Chance.
00:23:35: das ist ja im echten Leben
00:23:37: hat
00:23:37: man eher noch die Chance zu sagen ahja ne dann halte ich jetzt die Klappe ahja dann gehe
00:23:42: ich da nicht hin
00:23:42: genau.
00:23:43: oder ich geh jetzt unauffällig nach Hause und sage noch nicht mal mehr tschüss so.
00:23:47: Aber wenn ich auf einer Bühne stehe,
00:23:48: dann musst du agieren.
00:23:51: Ja und das meine ich!
00:23:52: Ich habe mich selber in genau diese Situation manövriert wo ich nicht die Möglichkeit habe...
00:23:57: Aus der Büchse?
00:23:58: Genau.
00:23:59: Und deswegen
00:24:00: musste irgendwann auch der Schalter kommen wegen okay und dann macht nichts halb so ein bisschen durch sich zu mogeln sondern dann gerade aus drauf los.
00:24:08: Und deshalb
00:24:09: haben wir ja die Bühne ausgesucht.
00:24:11: Man ist ja auf der Bühnen gelandet und nicht irgendwo hinten drüben in irgendeinem Büro, wo man irgendwelche Formulare kontrollieren muss ob sie richtig ausgefüllt sind.
00:24:20: das kriegt man ja alles dann hin.
00:24:22: aber dass man dann auf der bühne gelandete ist wo man sichtbar wird und manchmal vielleicht die angst hat Marge Delay des jetzt Die sind ja auch da und nicht, ne?
00:24:36: Aber das merke ich will da bleiben.
00:24:38: Ich will da nicht rausgehen weil es jetzt kommt!
00:24:42: Ich will weiter agieren.
00:24:44: und dann ist es wie wenn du mit einem Pferd galloppierst und du bist wunderbar im Gallop und plötzlich kommt aber so ein Teich oder so ein Bechle oder so einen Gebüsch und das Pferden muss darüber.
00:24:58: Also so ist es für mich immer gewesen.
00:25:00: Ich hilfe, bleib im Schwung!
00:25:02: Geh!
00:25:02: Gehe!
00:25:02: Springen!
00:25:05: Und sich dem öffentlich auszusetzen und nicht zu entziehen und dann plötzlich irgendwas rauszustottern... also das hat mir ganz viel nach vorne gebracht diese Sprünge Trotzdem dann im Moment, wenn es kommt zu wagen und nicht irgendwie stehen zu bleiben und vom Pferd zu fallen.
00:25:28: Also symbolisch.
00:25:31: Genau das ist diese Bewegung weiter
00:25:34: durch
00:25:35: vorwärts.
00:25:38: Und da wird es dann ja leichter mit der Erfahrung dass man merkt, ah cool, er kommt ja was!
00:25:45: Da entstehen ja dann oft erst die diese überraschenden, von denen wir es vorher schon hatten.
00:25:54: Diese Dinge wo man dann auch hinterher denkt so, oh wo kam das denn jetzt her?
00:25:57: Wie schön hat dass sich jetzt auf einmal ergeben.
00:26:02: und wie ja wie unnötig ist eigentlich auch zu denken, man müsste irgendetwas recht machen.
00:26:13: Abliefern!
00:26:14: Weil weil das eigentlich wertvolle ist ja immer da was... Genau.
00:26:20: Es ist alles da nur...
00:26:22: Ich muss
00:26:22: schon auch sagen, dass was im Selber
00:26:23: nahe ist und nicht das was man denkt, was man jetzt irgendwelchen Leuten
00:26:26: geben muss.
00:26:28: Was Sie gerade beschrieben haben die Freude, dass man es dann doch hingekriegt hat und was komisch ist ja eine Weile sehr präsent in einem und man hat es geschafft und ich über das Gebüsch drüber.
00:26:39: trotzdem war bei mir ganz lang beim vor dem nächsten Auftritt die Angst werde ich's auch da wieder schaffen.
00:26:46: oh Gott jetzt vielleicht.
00:26:47: hoffentlich kommt's heute nicht Und nicht, ja es wird kommen und ich krieg's hin.
00:26:51: Es ging ganz lang!
00:26:52: Das war wie eine Muskelübung.
00:26:55: Also ich musste das üben, üben... erfahren, erfahren, erfahren bis das über die alte Geschichte auf der Festplatte eine neue Rille drüber gemacht hat, obwohl die unten noch da ist.
00:27:08: Aber das andere hat sich dann so eingebrägt, dass ich mir das selber glauben konnte, dass es jetzt habe ich's und manche denken halt wenn man das einmal macht noch ischt es.
00:27:20: Das ist wie Parksteigen.
00:27:23: Die sich die Zeit nehmen bis ich oben bin, wenn du dich know fahren lässt oder was weiß Du musst dich diesem Weg dann stiller und es ist im Nah hinein ein guter Weg.
00:27:36: Im Moment, wenn man drinsteckt, denkt mir lieber Gott Hilfe!
00:27:40: Aber im Nachhinein, wenn wir durchstiegen, oh mein Gott ich danke dir dass ich da durch
00:27:44: durfte.".
00:27:45: Ja.
00:27:46: aber was Sie sagen ne?
00:27:47: Man muss eben halt dabei bleiben.
00:27:50: das ist eben nicht so.
00:27:51: und wie ich bin einmal auf den Berg mit Mühe und Not hochgestiegen jetzt habe ich's geschafft.
00:27:57: Ja, ich habe mich zur Kursen so.
00:27:59: Viele
00:27:59: Leute machen dann einmal oder zweimal zur Befreiung der Blockaden.
00:28:04: Dann gehen die heim und da muss das ja in den Tat umsetzen.
00:28:13: Und doch sind natürlich trotzdem so Impulse...
00:28:17: Es ist immer wieder in einer
00:28:19: geschützten
00:28:20: Zeit zu machen, wo man einen Schutzraum hat.
00:28:22: Das ist wunderbar!
00:28:23: Die
00:28:24: Kunst des Dranbleibens und Umsetzens ja auch.
00:28:28: Ich habe da auch immer wieder ... bin ich im Heilhaus in Kassel gewesen und in der Zeit dann hab da immer wieder meine Erlebnisse gehabt, wo ich überrascht war was alles in mir ans Licht will Und da hab ich auch Geburtshöfe gebraucht, was da inwendig sein Weg findet.
00:28:48: Weil ich hatte gar keinen Kanal in mir wo das raus kann und so habe ich es ja nicht ganz so leug geschafft.
00:28:55: aber ich bin auf dem weggeblieben und das kann ich nur sagen dass das...
00:28:59: Ja gut alleine schafft man's sowieso nicht.
00:29:02: Also das spielt nicht mal eine
00:29:05: Rolle allein.
00:29:07: Das ist ja auch schon das Schöne, dass wir uns immer gegenseitig wieder herausfordern und zu neuen Höchstleistungen animieren.
00:29:18: Das kommt nur gerade so in den Sinn.
00:29:21: Da habe ich ein sehr schönes dankbares Gefühl in mir, dass wirklich eine liebevolle Umrandung hat!
00:29:29: Ja und ich finde auch wirklich, also gerade beim letzten Mal.
00:29:32: Und bei den nächsten malen bestimmt auch wieder hat unser neues Programm.
00:29:35: Wir können ja immer kurz ein bisschen Nahrung
00:29:36: machen.
00:29:37: Chakra
00:29:38: Tantra Cha Cha Cha heißt unser Programm in dem wir all diese Erkenntnisse umsetzen.
00:29:45: Ja leuchten lassen...
00:29:47: ...und Quatschmachen hingebungsvoll
00:29:50: singen mit Tönen die aus tiefsten Tiefen kommen, die sich eröffnet haben.
00:29:56: Und
00:29:56: eben vieles wirklich sehr spontan aus dem Moment heraus passiert.
00:30:02: Und dieses sich trauen und ausliefern finde ich jetzt in, also hat für mich wenn ich das jetzt allein auf der Bühne mache immer noch eine andere Herausforderung als wenn ich weiß Frau Esessa ist mit dabei dann ist es für mich ein mit einer sehr großen Sicherheit verbunden dass da nichts Also, dass es nicht daneben geht.
00:30:26: Also so diese Unsicherheit von der ich jetzt schon heute hatte, die habe ich glaube ich... Die wird zum Beispiel mir dann eher noch manchmal ausgelöst wenn ich alleine in der Situation bin das Publikum und nur... Das bin ja nur ich ganz allein!
00:30:43: So da sind sie natürlich jemand wo ich ein großes Vertrauen hab, dass sich da einfach nicht alleine das alles zu bewältigen haben.
00:30:54: Und ich kann nur apropos Glück sagen, dass ich von Glück sagen kann und mich sehr glücklich fühle wenn ich mit ihnen Zeit auf der Bühne mit Publikum teilen darf.
00:31:06: Das sind für mich geschenkte Lebensmomente die ich niemand mehr missen möchte.
00:31:13: Wie schön!
00:31:16: Ja das freut mich sehr und kann nicht nur zurückgeben kommt mal vorbei.
00:31:27: Man kann uns auch live begegnen, ich weiß nicht wie sind wir denn in der
00:31:34: Zeit?
00:31:36: Hatten sie noch was auf dem Zettel?
00:31:38: Auf einem
00:31:39: Zettler habe ich schon eine Frage, aber
00:31:41: das ging ja dann zu lange.
00:31:42: Ich habe nur
00:31:44: noch die Frage wann waren Sie zum letzten Mal?
00:31:47: kindisch Einfach, es hat ja auch wahrscheinlich mit der Unsicherheit zu tun.
00:31:54: Ich lass mich einfach gehen und blödel.
00:31:57: also das bin ich eigentlich relativ häufig.
00:32:01: Also was da natürlich auch sehr förderlich ist sind meine Kinder.
00:32:06: Ja
00:32:08: Und ich weiß nicht wie normal das ist aber ich mache eigentlich wenn Wenn meine Kinder da sind auch wenn sie jetzt eigentlich schon gar keine Kinder sondern Jugendliche sind inzwischen sehr viel Quatsch.
00:32:23: Also da hab ich eigentlich immer wieder...
00:32:26: Das freut
00:32:27: mich!
00:32:27: Eigentlich jeden Tag Quatschsituationen, weil auch mir das Leben glaube ich sonst schnell zu langweilig gleichförmig werden würde.
00:32:40: Man hat ja gerade in so einem Familienalltag oft immer wieder sehr ähnliche Vorgänge aber da versuche ich dann immer oder macht dann einfach immer irgendwie auch sehr seltsame Sachen,
00:32:53: glaube ich.
00:32:54: Das könnten wir doch jetzt mal allen Papis und werdenden Papis ins Herz legen.
00:32:59: Macht mal mehr Quatsch!
00:33:01: Seid nicht so streng und so ordentlich und so brav und so formell.
00:33:07: Mach mal
00:33:07: quatsch?
00:33:08: Ja also genau.
00:33:10: Das
00:33:10: ist Glück.
00:33:11: Allein schon was für Geräusche man als Mensch alles machen kann und wie man sich öfter auf allen Vieren laufen.
00:33:20: Ich habe auch noch eine Frage, Frau Elsässer.
00:33:23: Und zwar sammeln Sie Punkte?
00:33:25: Nein!
00:33:26: Gut... Dann hätten wir diese Frage auch geklärt.
00:33:29: zum Abschluss und damit wäre das für heute endlich mal wieder eine ganz frische
00:33:37: Ausgabe
00:33:37: von ins Offene
00:33:41: mit
00:33:41: Dietlinde Elsässern
00:33:42: und Jakob Nacken.
00:33:44: Bis zum nächsten Mal Tschüss.
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